Jens Weigel
Dipl.-Design (Multimedia)
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Schriftklassifikation und Schriftmischung Teil 2

Wenn wir uns noch mal unser Koordinatensystem anschauen, so bietet sich eine Aufteilung in vier Bereiche an.

Klassisch
Klassizistisch
Serif
Sans-Serif

Schriften aus diesen Bereichen lassen sich mit Schriften aus anderen Bereichen kombinieren. Es funktioniert nicht, Schriften innerhalb desselben Bereiches miteinander zu kombinieren. Sie unterscheiden sich oft nicht sehr stark. Die Beispiele, die ich hier zeige, sind alle aus dem Google-Webfont Projekt. Sie können von jedem kostenlos verwendet werden. Hinweis: Kostenlose Schriften sind toll, und gerade die Google Webfonts sind auch insgesamt qualitativ gut. Aber eine Schrift zu entwickeln, ist sehr viel Arbeit (Die Entwicklung einer gut aufeinander abgestimmten Schriftfamilie mit 4 Schnitten nimmt etwa ein Jahr in Anspruch.). Zeigen Sie den Schriftdesignern Ihre Wertschätzung. Dafür habe ich die Links zu den Designern und deren Twitter-Account (sofern vorhanden) mit angegeben.

Der Klassiker

Klassisch
Klassizistisch
Serif
Sans-Serif

Schriften aus dem Klassisch-Serif-Bereich lassen sich hervorragend mit Schriften aus dem Klassisch-Sans-Serif-Bereich kombinieren. Ein Beispiel hierfür sind z.B. die Gentium und die Rosario.

Für die Gentium gibt es inzwischen zwei Versionen: eine Normale und eine Book-Version. Beide haben je 4 Schnitte. Der Unterschied liegt in der Fettheit. Mir persönlich gefällt die Book am Bildschirm etwas besser. Die Normal scheint mir am Bildschirm zu filigran.

Rosario & Gentium Book Basic

Berliner Husarenstreich

Im Herbst 1757 lagerte Graf Hadik mit einer kleinen Truppe in Radeburg. Die Armeen des Königs von Preußen und des Fürsten von Anhalt lagen in der Umgebung von Leipzig. Die Truppen des Herzogs Ferdinand kampierten bei Magdeburg. Bei Breslau standen die verbündeten kaiserlichen Truppen den preußischen Truppen gegenüber.

In seinem Tagebuch schrieb Hadik: Der Weg nach Berlin steht jetzt frei! Er fasste den Plan, Preußens Hauptstadt Berlin im Handstreich zu nehmen, eine reiche Kriegskontribution einzufordern und sich anschließend genauso schnell wieder zurückzuziehen.

Berliner Husarenstreich
Truppe Herzogs Ferdinand
Husaren-Regiment
Fürst Moritz von Dessau
Elsterwerda
Maria-Theresien-Orden
HADIK
17. Oktober 1757 – 30.000 Taler
König Wusterhausen
BERLIN
Gentium Book Basic: Victor Gaultney Web | Google Webfonts
Rosario: Omnibus Type Web | Twitter | Google Webfonts

Mal was anderes …

Klassisch
Klassizistisch
Serif
Sans-Serif

Man kann die beiden Bereiche Klassizistisch-Serif und Klassizistisch-Sans-Serif sehr gut miteinander mischen. Ein Beispiel hierfür ist die Playfair Display und die Droid Sans. Die Droid Sans ist zwar von den Buchstaben (e,a,c) sehr offen gestaltet, wirkt aber auf mich sehr statisch.

Playfair Display & Droid Sans

Der Turm
der blauen
Pferde

Das großformatige Gemälde mit den Maßen 200 × 130 cm ist nur noch auf Reproduktionen zu betrachten, da es seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs verschollen ist. Eine Gruppe von vier frontal übereinander gestaffelten Pferden in blauen Farbtönen mit nach links gewandten Köpfen auf mächtigen, fast lebensgroßen Leibern dominieren das Bild. Ihre Kruppen bilden den Bildmittelpunkt. Am linken Bildrand schließt sich eine abstrahierte Felslandschaft in Gelb-, Braun- und Rottönen an, die von einem orangefarbenen gestreiften Regenbogen auf gelbem Grund überwölbt wird.

Gemälde
Franz Marc
abstrahierte Felslandschaft
Sindelsdorf
Farbe Blau
Die gelbe Kuh
Zeichnung
Else Lasker-Schüler
Droid Sans: Steve Matteson Web | Google Webfonts
Playfair Display: Claus Eggers Sørensen Web | Twitter | Google Webfonts

Könnte gehen …

Klassisch
Klassizistisch
Serif
Sans-Serif

Schon etwas anspruchsvoller in der Mischung, sind Klassizistisch-Serif mit Klassisch-Sans-Serif.

Droid Serif & Open Sans

Bockmerholz

Das Bockmerholz ist ein rund 2 km² großes, geschlossenes Laubwaldgebiet in Hannover, das etwa zur Hälfte unter Naturschutz steht. Der Wald liegt südlich des hannoverschen Stadtteils Wülferode und gilt als Relikt von ausgedehnten Laubwaldbeständen des Nordwaldes, der hier bis ins Frühmittelalter bestand.

Lage

Der Wald liegt etwa einen halben Kilometer südlich von Wülferode und im Osten des Kronsberges. Das ähnlich strukturierte Waldgebiet Gaim befindet sich etwa 2 km nordöstlich. Im Osten wird das Bockmerholz von der Landesstraße L 388 nach Wülferode begrenzt.

Bodenbeschaffenheit
Geschiebelehm
Naturschutzgebiet
Wülferode
Dörfer im Wald
Reste der Grenzmarkierungen
Gaim
Brandmoorwiesen
Droid Serif: Steve Matteson Web | Google Webfonts
Open Sans: Steve Matteson Web | Google Webfonts
Open Sans Condensed: Steve Matteson Web | Google Webfonts
Klassisch
Klassizistisch
Serif
Sans-Serif

Klassisch-Serif gemischt mit Klassizistisch-Sans-Serif kann auch ein spannendes Paar abgeben.

Josefine Sans* & Poly
*Besitz keine gute Zurichtung. Versalsatz geht ganz gut

Saint-Pierre-d’Oléron

Über die historische Funktion der Totenleuchten und den praktischen Umgang mit ihnen weiß man sehr wenig. Da sie auf Friedhöfen standen (beziehungsweise in Einzelfällen noch stehen), vermutet man eine Beziehung zum (vermutlich christlichen) Totenkult.

Lage

Die Totenlaterne von Saint-Pierre-d’Oléron zeigt deutliche hochgotische Elemente wie schlanke hohe Bündelpfeiler mit Kapitellen an den Ecken und leicht angespitzte Bögen am oberen Ende des Schafts. Diese Charakteristika machen eine Datierung ins späte 12. oder frühe 13. Jahrhundert wahrscheinlich, als die Insel nach der Heirat von Eleonore von Aquitanien und Heinrich Plantagenet im Jahr 1152 unter englischer Kontrolle war.

Oktogonal
fünfseitigen Laternenaufsatz
Hosianna-Kreuze
Westfrankreichs
Beinhaus
zwischen 23,40 und 28 Metern
Karfreitag
Oléron
im Jahr 1152 unter englischer Kontrolle
Fensteröffnung
Element
Josefine Sans: Santiago Orozco Web | Twitter | Google Webfonts
Poly: José Nicolás Silva Schwarzenberg Web | Twitter | Google Webfonts

Für Profis

Klassisch
Klassizistisch
Serif
Sans-Serif
Alegreya* & Abril Fatface
*IMHO einer der schönsten Schriften im Google Webfont-Universum

Paimpol

Paimpol liegt im Bereich starker Gezeitenunterschiede (Tidenhub bis über 12 Meter), so dass die Bucht (anse de Paimpol), die den Ort mit dem Meer verbindet, regelmäßig bis auf ein kleines Rinnsal trockenfällt. Der Fischerei- und Freizeithafen – einer der wichtigsten der Region – kann daher nicht durchgängig angelaufen werden; der ausreichende Wasserstand in den beiden Hafenbecken wird durch eine Schleuse sichergestellt.

An der Küste

Diese Strömungsverhältnisse vor der Küste nutzt heutzutage auch ein kleines Gezeitenkraftwerk. In den Freizeithafen mündet der Quinic, ein Bach.

Gezeitenunterschiede
Île de Bréhat
frühen 15. Jahrhundert
1790
Eingang
Notre-Dame de Kergrist
Schiffe
Alegreya: Huerta Tipográfica Web | Facebook | Google Webfonts
Abril Fatface: TypeTogether Web | Twitter | Google Webfonts
Klassisch
Klassizistisch
Serif
Sans-Serif

Die letzte Variante der Schriftmischung ist die Klassisch-Sans-Serife mit Klassizistisch-Sans-Serife.

Quicksand* und Asul
*Verfügt auch nicht über eine gute Zurichtung

Steppen-
nashorn

Das ausgestorbene Steppennashorn (Stephanorhinus hemitoechus) war eine pleistozäne Nashornart Eurasiens und Nordafrikas. Erstmals wurde es im Jahr 1868 durch den schottischen Paläontologen Hugh Falconer (1808–1865) wissenschaftlich unter dem Namen Rhinoceros hemitoechus beschrieben.

Verbreitung und Lebensraum

Das Steppennashorn lebte im Mittel- und Jungpleistozän in weiten Teilen Europas und Asiens, von der Iberischen Halbinsel bis weit nach Mittelasien.

Stephanorhinus hemitoechus
sub-mediterran
Steppengebiete auch im Pleistozän
Steppennashorn wie viele wärmeadaptierten Tiere
1969
Nasenbein
Prämolar
Hugh Falconer
Quicksand: Andrew Paglinawan Web| Google Webfonts
Asul: Marie Monsalve Web | Google Webfonts